Was tun im Pflegenotfall?

Akute Pflegebedürftigkeit ist oft die Folge von Krankheit oder einem Unfall (z. B. durch einen Sturz in der Wohnung). Vor der Entlassung aus dem Krankenhaus müssen dann rasch Lösungen herbei geführt werden, die den weiteren Verlauf der Betreuung oder Versorgung enorm beeinflussen. Der Druck auf Angehörige und Betroffene ist groß, denn sie sind den Anforderungen oft nicht gewachsen. Sehr viel muss geregelt und bedacht werden.

Die eigenen Vorstellungen geraten in den Hintergrund und ein Gestaltungsspielraum ist kaum noch vorhanden. Da hilft es, wenn man sich vor Eintreten der Pflegebedürftigkeit schon einen klaren Plan erstellt hat, den man im Pflegenotfall anwenden kann. Wir haben Ihnen hier einige Vorschläge aufgeführt, die im Notfall hilfreich sein können.

1. Sich Wissen verschaffen
Auf den Seiten des "Bundesministerium für Gesundheit" erhalten Sie umfangreiche Informationen zu den finanziellen Leistungen, die Ihnen bei Vorliegen einer gutachterlich festgestellten Pflegebedürftigkeit zustehen. Hier geht es zur Übersicht

2. Unabhängige Beratung in Anspruch nehmen
Bevor Sie sich für eine Lösung entscheiden, sollten Sie den Kontakt zu Ihrer Pflegekasse suchen. Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Beantragung eines Pflegegrades, dem Höherstufungsantrag oder zur Beantragung von  Verhinderungspflege.
Hilfreich ist auch ein Besuch im Pflegestützpunkt. Sie erhalten nicht nur Pflegeberatung, sondern auch Hilfe bei sozialen Fragestellungen (Sozialberatung).
Hier gelangen Sie zur Webseite des Pflegestützpunktes für den Landkreis Mecklenburgische Seeplatte.

3. Wählen Sie einen professionellen Partner
Grundsätzlich müssen Sie entscheiden, ob Sie allein die Pflegebedürftigkeit in der Familie bewältigen wollen, oder mit einem professionellen Pflegedienst kooperieren wollen. Sie sollten sich frühzeitig von der Leistungsfähigkeit eines ambulanten Pflegedienstes überzeugen, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
Ebenso sollten Sie prüfen, ob es sinnvoll ist, zur Förderung der weiteren Genesung eine therapeutische Tagespflege in Anspruch zu nehmen. Sollten Sie einen Pflegegrad haben, werden die Kosten für ambulante Pflege und Tagespflege von den Pflegekassen übernommen.

4. Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gern und zeigen Ihnen unsere Möglichkeiten der therapeutischen Tagespflege.

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